Steuern sparen durch Vermietung

Alle die vorhaben ein Haus zu kaufen, sollten sich überlegen ob sie ein Ein- oder Zweifamilienhaus erwerben. Sie können dann eine Wohnung selbst bewohnen und die zweite Wohnung vermieten. Die Kosten die durch die vermietete Wohnung entstehen können bei der Steuer anteilig abgesetzt werden.

Die meisten Steuern spart man als Vermieter in den ersten Jahren nach dem Kauf oder dem Bau des Hauses, da die Werbungskosten meistens höher sind als die Mieteinnahmen. Die Werbungskosten sind unter anderem die Schuldzinsen, die Grundsteuer, die Beiträge der benötigten Versicherungen und auch die Aufwendungen zum Erhalt der vermieteten Wohnung. Diese Werbungskosten können sofort bei der jährlichen Einkommenssteuererklärung abgezogen werden.

Die Verluste aus den Mieteinnahmen werden von den positiven Einkommen abgezogen und somit sinkt das zu versteuernde Einkommen. Die Schuldzinsen werden anteilig für den vermieteten Teil des Hauses abgesetzt, dazu ist es nötig die eingebrachten finanziellen Mittel aus Eigenkapital und Krediten dem vermieteten Teil konkret zuzuweisen.

Ideal ist es, wenn zwei Baukonten angelegt werden, eins für den vermieteten Teil und eins für den selbstgenutzten Teil, denn so bekommt man keine Probleme mit dem Finanzamt um die Anerkennung der Kosten.

Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie zum Zweck der Vermietung kann der Vermieter 50 Jahre lang zwei Prozent von den Gebäudekosten im Jahr abschreiben. Wer eine Wohnung an Angehörige vermietet muss mindestens 75 % der ortsüblichen Miete verlangen um die Werbungskosten 100% geltend machen zu können.