Bei der Steuererklärung Steuern sparen

Alle Kapitalerträge werden pauschal besteuert, wenn man keinen Sparerfreibetrag bei der Bank eintragen lässt. Für ledige beträgt der Sparerfreibetrag 801 Euro und für verheiratete die zusammenveranlagt sind beträgt er 1602 Euro.

Durch den Sparerfreibetrag werden Kleinsparer entlastet und die Geldwertminderung wird ausgeglichen. Wer den Sparerfreibetrag nicht nutzt, bekommt von der Bank bei der Auszahlung den Betrag reduziert ausbezahlt, da die Steuerlast abgezogen wird.

Der Freibetrag kann in diesem Fall nachträglich bei der Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden und geht dem Sparer nicht verloren. Für die Kapitalanlagen können Werbungskosten in Höhe von 51 Euro von ledigen und 102 Euro von verheirateten geltend gemacht werden. Diese Werbungskosten entstehen durch Depotkosten, Fachzeitschriften, Fahrten zur Bank oder zu Aktionärssitzungen und durch Telefonkosten im Zusammenhang mit der Geldanlage.

Wer seinen Sparerfreibetrag bereits ausgeschöpft hat, kann einen Teil des Vermögens auf die Kinder übertragen. Diese nutzen dann auch ihren Sparerfreibetrag und wenn sie noch kein eigenes Einkommen haben und die Kapitalerträge den Sparerfreibetrag übersteigen kann eine Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt beantragt werden.

Bei Kindern die das 18. Lebensjahr vollendet haben muss man die Grenz der maximalen Einkünfte beachten, sie beträgt 7.680 Euro im Jahr. Sobald dieser Betrag überschritten wird, ist die Nichtveranlagungsbescheinigung hinfällig und das Kindergeld sowie die Kinder- und Ausbildungsfreibeträge entfallen.