Steuern sparen beim Hausbau

Heutzutage gibt es nicht mehr viele Möglichkeiten beim Hausbau Steuern zu zahlen. Handwerkerrechnungen können bis zu 600 Euro im Jahr als haushaltsnahe Dienstleistungen abgesetzt werden. Wer sich die Heizung vom Fachmann einbauen lässt oder den garten von einem Gärtner anlegen lässt kann bis zu diesem Höchstbetrag die Arbeitskosten von der Steuer absetzen.

Wer zu Hause ein Arbeitszimmer hat, weil er seinen Beruf nur von zu aus Hause ausüben kann und anderweitig kein Büro zur Verfügung hat, können weitere Steuern gespart werden. Das Haus muss aber immer zum Privatvermögen gehören, denn sonst kann es bei der Aufgabe des Berufs zu hohen Steuernachzahlungen kommen. Seit die Eigenheimzulage weggefallen ist haben die zukünftigen Hausbesitzer beim Hausbau kaum noch Möglichkeiten um Steuern zu sparen außer den haushaltsnahen Dienstleistungen und der Nutzung eines Raumes als Arbeitszimmer.

Ideal ist es natürlich, wenn im Haus eine Wohnung zum vermieten genutzt wird. Dann nämlich können die Schuldzinsen und die sonstigen Werbungskosten wie die Grundsteuer, Versicherungen usw. von der Steuer abgesetzt werden. Auch wer eine Wohnung im neuen Haus an nahe Verwandte vermietet kann noch Steuern sparen. Die Höhe der Miete muss aber mindestens 75% der Ortsüblichen Miete betragen um steuerlich anerkannt zu werden.

Es lohnt sich aber auch ein haus zu bauen ohne die steuerlichen Vorteile, denn jeder kann vor dem Hausbau einen Antrag für ein zinsgünstiges Darlehen vom Staat über seine Hausbank stellen. Das zinsgünstige Darlehen bekommt man für 30% der Baukosten und die Tilgung beginnt erst nach fünf Jahren.