Eigentumswohnung sparen

Wer sich zum Kauf einer Eigentumswohnung, Eigenheim bzw. Wohneigentum entscheidet hat einige Möglichkeiten bei den Steuern zu sparen. Das beginnt schon bei den Maklerkosten, sie gehören zu den Anschaffungskosten und können nicht sofort abgesetzt werden.

Wer sich von seinem Makler bei der Finanzierung helfen lässt, sollte mit ihm vereinbaren dass die Finanzierungskosten extra aufgeführt werden. Das kann zum Beispiel durch eine prozentuale Aufteilung zum einen Teil für die Vermittlung des Wohneigentums und zum anderen Teil für die Finanzierungsberatung sein. In diesem Fall sind dann die Finanzierungskosten gleich im Jahr der Zahlung als Geldbeschaffungskosten voll absetzbar. Zu beachten ist allerdings dass die Aufteilung im Maklerauftrag sowie im Kaufvertrag stehen.

Ein Eigenheim das zum Teil selbst genutzt und zum Teil vermietet wird bringt ebenfalls steuerliche Vorteile, denn für den Teil der vermietet wird können die Schuldzinsen als Werbungskosten abgezogen werden. Bei einer gemischten Finanzierung aus Eigenkapital und Fremdkapital können nur die Schuldzinsen vom Fremdkapital steuerlich berücksichtigt werden. Deshalb sollte klar ersichtlich sein welche Beträge aus dem Eigenkapital und welche aus der Fremdfinanzierung sind.

Das gilt natürlich auch beim Kauf einer Eigentumswohnung zum Zweck der Vermietung. Wer sich eine Eigentumswohnung kauft oder sein Eigenheim entweder selbst baut, bauen lässt oder kauft kann die staatliche Förderung in Anspruch nehmen. Die kaufwilligen können bei ihrer Hausbank ein zinsgünstiges und auch langfristiges Darlehen beantragen. In der Regel werden 30% der Gesamtsumme bis zu 100.000 Euro finanziert und ist in den ersten 5 Jahren Tilgungsfrei. Erst danach wird mit der Rückzahlung begonnen.