Steuern sparen - Denkmalschutz

Sehr viel Steuern kann man mit einer denkmalgeschützten Immobilie sparen. Wer ein sanierungsbedürftiges, denkmalgeschütztes Wohnhaus kauft wird mit einer erhöhten Abschreibung auf Denkmäler belohnt. Der oder die Käufer/in, welche die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude selbst nutzen möchten, können acht Jahre lang jeweils 9 Prozent absetzen und danach noch vier Jahre lang 7 Prozent der Modernisierungskosten absetzen. In den insgesamt 12 Jahren kann der Sanierungskostenanteil zu 100% abgesetzt werden.

Je höher die Kosten für die Sanierung eines Denkmalgeschützen Gebäudes sind um so höher ist auch die Steuerersparnis.

Der Altbauanteil der Immobilie, kann mit 2,0% oder mit 2,5% jährlich abgesetzt werden, je nachdem ob das Gebäude vor oder nach 1924 erbaut wurde, Bei der Finanzierung eines unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes kann man außerdem über die Förderbank einen Anteil des Kaufpreises zu günstigen Konditionen finanzieren und spart so auch noch Zinsen.

Besonders interessant sind die denkmalgeschützten Gebäude für alle Kapitalanleger sowie Steuersparer. Denn sie können zusätzlich die lineare AfA nutzen und somit neben den Modernisierungskosten auch noch bei den Anschaffungskosten Steuern sparen.

Durch die zahlreichen Möglichkeiten Steuern zu sparen senken sich während der Abschreibungsfristen die Abgaben der Eigentümer aber sobald diese Abschreibungsfristen abgelaufen sind erhöhen sie sich schlagartig. Das sollte jeder bedenken, der sich ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude kauft.