Steuern sparen im Ausland

Mit seinen Spitzensteuersätzen gehört Deutschland zu den Hochsteuerländern. Das ist für viele, vor allem reiche Menschen ein Grund unserem Land den Rücken zuzukehren. Sie zahlen im Ausland zwar auch Steuern aber die sind wesentlich geringer als in Deutschland.

Unter diesem Aspekt werden auch Unternehmen im Ausland gegründet. Mit Geldanlagen kann man im Ausland ebenfalls viel Steuern sparen, die Anlagemöglichkeiten sind dieselben wie in Deutschland und sie sind auch für Anleger geeignet die nicht so viel Geld haben.

Die Anlagen im Ausland werden nur minimal versteuert zum Teil aber auch gar nicht. Die Dividenden eines Anlegers, der seinen Wohnsitz in Deutschland hat unterliegen auch der deutschen Besteuerung. Die Schuldzinsen aus Krediten die für Anschaffungen von ausländischen Geldanlagen aufgenommen wurden, Depotgebühren und alle weiteren Kosten die damit in Zusammenhang stehen können allerdings von den Dividenden abgezogen werden.

Ferienhausbesitzer, die ihr Ferienhaus im Ausland erworben haben können Verluste die daraus entstehen von der Steuer abziehen. Die Verluste können zum Beispiel entstehen, wenn ein Ferienhaus nicht das ganze Jahr über vermietet werden kann und so für einige Monate die Mieteinnahmen ausfallen.

Früher musste die Miete für das ganze Jahr versteuert werden, jetzt ist es nur noch die tatsächlich eingenommene Miete. Durch den Abzug können zum Teil hohe Summen an Steuern gespart werden. Die Verluste werden natürlich nur dann angerechnet wenn der Immobilienbesitzer das Ferienhaus vermietet. Bei Selbstnutzung ist es nicht

Möglich und bei teilweiser Selbstnutzung muss der Verlust aufgeteilt werden zwischen Vermietung und Selbstnutzung.