Riester sparen

Die Riester-Rente ist eine private Altersvorsorge die vom Staat mit Zulagen gefördert wird. Eine Riester-Rente kann jeder abschließen der, die Zulagen erhalten aber nur diejenigen die der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegen. Zulagenberechtigt sind außerdem Kindererziehende in den ersten drei Lebensjahren jedes Kindes. Alle die nicht der Rentenversicherungspflicht unterliegen, erhalten keine Zulagen.

Bei Ehepaaren sieht es wieder anders aus. Wenn ein Ehepartner anspruchsberechtigt ist, kann der andere Partner Anspruch auf die Zulage haben, wenn er einen entsprechenden Vertrag hat. Neben den Zulagen, kann man die Riester-Rente auch als Sonderausgaben bei der Einkommensteuer geltend machen. Besonders attraktiv sind die Zulagen, wenn die Versicherten Kinder unter 18 Jahren haben.

Neben der Grundzulage, die bei ledigen 154 Euro und bei verheirateten 308 Euro im Jahr beträgt, kommt noch die Kinderzulage in Höhe von 185 Euro für jedes Kind dazu. Voraussetzung ist dass die Eltern für das Kind in dem maßgeblichen Kalenderjahr Kindergeld erhalten haben. Der Mindestbeitrag wurde gestaffelt und liegt seit 2008 bei 4% des Sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommen, ist aber auf höchstens 2100 Euro im Jahr begrenzt. Wer weniger als 4% bezahlt erhält eine anteilige Zulage. Der Mindestbeitrag wurde auf 60 Euro im Jahr festgelegt.

Beim Riester sparen gibt es neben den Vorteilen natürlich auch einen Nachteil. Wenn ein Anspruchsberechtigter vor Rentenbeginn verstirbt, kann das angesparte Guthaben nut an den Ehepartner übertragen werden, wenn dieser auch einen Riester-Vertrag hat, ansonsten verfällt das gesamte Guthaben mit den Zulagen.