Bausparen

Bausparen wird nicht nur gut verzinst, es wird auch vom Staat gefördert. Bereits ab 16 Jahren kann man einen Bausparvertrag abschließen und die staatlichen Förderungen erhalten. So kann man bereits mit Beginn der Ausbildung für ein Eigenheim sparen.

Wer von seinem Arbeitgeber Vermögenswirksame Leistungen bekommt, kann diese ebenfalls in den Bausparvertrag einzahlen lassen. Wie bei den Vermögenswirksamen Leistungen bekommt man auch bei einem Bausparvertrag vom Staat die Arbeitnehmersparzulage. Ledige bekommen 9% auf 470 Euro im Jahr und Verheiratete ebenfalls 9% allerdings auf 940 Euro im Jahr. Voraussetzung ist aber dass man die Einkommensgrenzen nicht überschreitet. Auf die vom Bausparer selbst geleisteten Beiträge bekommt man noch einmal 8,8% Wohnungsbauprämie für 512 Euro bei Ledigen und 1024 Euro bei Verheirateten vom Staat dazu. Die Wohnungsbauprämie wird bereits ab dem 16. Lebensjahr bezahlt unter der Voraussetzung das die Einkommensgrenze nicht überschritten wird.

Die Einkommensgrenze für die Arbeitnehmersparzulage liegt für Ledige bei 17.900 Euro und für Verheiratete bei 35.800 Euro. Um die Wohnungsbauprämie zu erhalten darf das Einkommen von Ledigen 25.600 Euro und von Verheirateten 51.200 Euro nicht überschreiten.

Beim Abschluss eines Bausparvertrages werden bereits die Darlehenszinsen festgelegt und wer bei einem Zinstief einsteigt, kann später, wenn die Zinsen wieder gestiegen sind davon profitieren. Die Auszahlung kann man beantragen sobald eine gewisse Summe angespart wurde, meistens sind es 40% von der Bausparsumme, für den Rest bekommt man dann das günstige Darlehen. Wer den Bausparvertrag kündigen möchte muss mit dem Verlust der staatlichen Förderungen rechnen. Bevor man aber einen Bausparvertrag abschließt sollte man einen Vergleich der verschiedenen Anbieter anstellen.